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26. Mai Abschiedsfeier von Sr. Maureen Miselo. 
 


Am Samstag, dem 26. Mai 2018 fand im dritten Stockwerk der geriatrischen Reha-Klink in Bad Kötzting die Abschiedsfeier von Sr. Maureen Miselo statt.  Ein halbes Jahr hat sie auf den beiden Stationen dieser Abteilung als Praktikantin gearbeitet und sich dort die Herzen der Patienten und des gesamten Mitarbeiterteams erobert. Es war berührend zu sehen, wie emotional die Verabschiedung vor sich ging und wie sehr alle Beteiligten ganz dabei waren.

Einige Lieder und Tänze der sieben Schwestern aus Sambia, Simbabwe und Kenia brachten die weite Welt in den gefüllten Speisesaal der Station und eröffneten mit den afrikanischen Rhythmen und Liedern die Feier. Der bisherige Chefarzt Dr. Riedemann brachte mit seiner kleinen Ansprache deutlich die Wertschätzung des Mitarbeiterteams zum Ausdruck. Eine Zusammenarbeit mit jemanden aus Afrika sei Neuland für sie alle gewesen, habe aber durch die liebenswerten und liebenswürdigen Erfahrungen mit ihr  die Neugier auf den afrikanischen Kontinent geweckt. * Dr. Riedemann überreichte Sr. Maureen eine Spende, die sie für die Arbeit des Ordens in ihrem Heimatland verwenden könne.

Sr. Maureen sprach ihrerseits ihren Dank für die Zeit in der Klinik aus und betonte, wie bereichernd diese Monate des praktischen Lernens für sie gewesen seien. Die freundliche und unterstützende Anleitung der Mitarbeiter/innen habe ihr gut getan und sie habe sich – obwohl Praktikantin – in dem Team der Station sehr wohl und gut aufgehoben gefühlt. Als kleines Dankeschön überreichte Sr. Maureen der Stationsleiterin Elke Pöschl einen Chitenge, ein zwei Meter langes Stück Stoff, dass von den Frauen in Afrika für vielerlei Zwecke benutzt wird: es dient als Rock, als Tragetuch für das Baby, als Kopfbedeckung oder auch als Sitzunterlage. Alle hatten ihren Spaß, als Sr. Alexia die "Einkleidung" von Elke Pöschl vollzog. Einmal richtig fixiert, hatte Frau Pöschl sichtlich Spaß an ihrem neuen Kleidungsstück.

Sr. Geraldine Busse zeigte für alle Interessierten eine Präsentation über den Orden der Missionsdominikanerinnen mit Schwerpunkt auf die Tätigkeit der Schwestern in den drei afrikanischen Ländern Sambia, Simbabwe und Kenia und in dem südamerikanischen Land Kolumbien.

Danach gab es vom Schwesternteam als Stärkung liebevoll zubereitete Köstlichkeiten, die "guten Absatz" fanden. Als Überraschung für Sr. Maureen gab es dann noch ein Geschenk vom Stationsteam. Vor den interessierten und sicher auch ein wenig neugierigen Augen der Anwesenden packte Sr. Maureen sehr vorsichtig und mit Bedacht die zwei Geschenke aus: das Buch "Medizin – die visuelle Geschichte der Heilkunst" und eine "medizinische" Teetasse. Diese Geschenke werden sie ganz sicher über lange Zeit begleiten und die Erinnerung an dieses Praktikum wach halten.

Bei der Verabschiedung am Schluss flossen viele Tränen – auf beiden Seiten – aber es waren nicht nur Abschieds- sondern auch Freudentränen.

* Die Rede von Dr. Riedemann

 

Fundraisingveranstaltung am 17. Mai 2018.

 


Am 17. Mai 2018 fand in Nittenau im Anschluss an den Abendgottesdienst eine erste Fundraisingveranstaltung über die Missionsarbeit der Missionsdominikanerinnen von Strahlfeld statt. Der Frauenbund und das Kolpingwerk hatten dazu eingeladen. und zeigten sich sehr interessiert und beeindruckt von der Präsentation.

Sr. Flavia Büglmeier und Herr Ludwig Spagl informierten die Zuhörer und bedankten sich für die Spenden, während die Schwestern aus Sambia, Simbabwe und Kenia alle durch ihre mitreißenden Rhythmen und Lieder erfreuten.

 

Am 5. Mai 2018 feierten wir in Strahlfeld ein Jubiläum.
 


Fünf Schwestern feierten ihr 60- bzw. 50-jähriges Professjubiläum.
Sr. Gabriele Brandkamp konnte ihre Goldene Profess feiern und die Schwestern Agnetis van de Sand, Hildegard Schichtl, Waltraud Eltner und Melitta Bankstahl feierten ihr Diamantenes Ordensjubiläum.

Pater Renju, Leiter des Exerzitienhauses der Redemptoristen in Cham, war der Zelebrant des Festgottesdienstes. Die jungen Schwestern aus Sambia, Simbabwe und Kenia wurden unterstützt von zwei Schwestern aus Simbabwe, die zur deutschen Region gehören und einer sambischen Schwester, die zu Studienzwecken in Deutschland weilt. Die sieben waren eine musikalische Powergruppe, die mit ihrer Begeisterung und sichtbaren Freude am Singen, Tanzen und Trommeln die ganze Festgemeinde in ihren Bann zog.

Die musikalische Gestaltung des Festgottesdienstes lag wieder in den bewährten Händen der Strahlfelder Organistin Anna Maria Knoll und ihren Kindern, die durch Geige und Trompete dem Ganzen noch eine besonders festliche Note verliehen.

Die Klosterküche verwöhnte die Gäste mit einem schmackhaften Mahl und nach der feierlichen Vesper in der Kapelle gab es dann wunderbare Kuchen aus der Klosterbäckerei.

Wettermäßig machte Strahlfeld an diesem Jubeltag wieder seinem Namen alle Ehre und so war es nicht überraschend, dass die Gäste alle rundum glücklich und zufrieden und reich an beeindruckenden Erlebnissen den Tag ausklingen ließen.

 

Besuch aus Afrika im Kinderhaus. Chamer Zeitung vom 8. Mai 2018:
 

Die Kinder sangen den Schwestern ein Begrüßungslied, wobei diese auch gleich mittanzten.

Neubäu am See. Fünf Schwestern aus Afrika, genauer aus Simbabwe, Sambia und Kenia, haben am Donnerstag dem Kinderhaus St. Franziskus in Neubäu am See einen Besuch abgestattet. Maureen und Noreen, Youracca und Barbra sowie Marygoret hatten auch Rhythmusinstrumente aus ihrer Heimat dazu mitgebracht. Sie lernen derzeit in Klöster Strahlfeld, dem Stützpunkt der Missionsdominikanerinnen.

Die Kinder konnten Fragen stellen, wollten wissen, welche Tiere es in Afrika gibt und freuten sich an den Liedern der Schwestern. Leiterin Alexandra Nagelschmidt griff hin und wieder dolmetschend ein; indem sie ins Englische übersetzte. Für die Kinder war es ein interessanter Vormittag, der ihnen Erkenntnisse darüber brachte, wie das Leben in anderen Kontinenten und Ländern abläuft, wie es den Menschen dort geht, welche Sitten es dort gibt und welche Probleme Sorgen machen. Bericht und Foto: J. Heigl