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Aktuell – nehmen Sie Anteil an unserem Leben
und an den Ereignissen in Kloster Strahlfeld.

 

Profess-Erneuerung am 02.11.2018


Am 1. Adventssonntag erneuerten vier Schwestern im Rahmen der Vesper ihre Gelübde. Sr. Barbra Shambare und Sr. Youracca Mavusa aus Simbabwe, Sr. Marygoret  S. Muindi aus Kenia und Sr. Noreen Chanda aus Sambia sind seit Anfang des Jahres in Strahlfeld. Seit 2000 kommen jedes Jahr junge Schwestern nach Deutschland, die während ihrer Ordensausbildung ein Jahr in der großen Gemeinschaft in Strahlfeld eingesetzt werden. Für die jungen Frauen ist das ein "missionarischer Einsatz", in dem sie ihre Hilfe in unterschiedlichen Tätigkeitsbereichen einbringen, aber es ist zugleich eine gute Möglichkeit, deutsche Kultur, Sprache und die vielen deutschen Schwestern kennen zu lernen.

Für alle ist es in der Regel der erste Aufenthalt auf einem anderen Kontinent und ist deshalb mit Spannung, froher Erwartung und dem Wunsch zum Helfen und Lernen verbunden.

Sowohl für die jungen Schwestern, wie auch für die Gemeinschaft in Strahlfeld ist dieses Jahr des Gemeinschaftsdienstes eine Bereicherung.


Vier afrikanische Schwestern erneuerten ihr Gelübde. Hier zusammen mit Regionalpriorin
Sr. Astrid Hermes

 
     
 

Eine Ära geht zu Ende

   
 


Das Haus der Stille in Kürten-Biesfeld, im Bergischen Land, wurde Ende September 2018 geschlossen. Damit geht eine fast 50-jährige bewegte Geschichte dieses Hauses zu Ende.
Sr. Geraldine Busse berichtet.

Wechselvolle Geschichte
Das Haus der Stille entstand im Zusammenhang  mit der Eröffnung des Kinderdorfs „Die Gute Hand“, dessen 50. Geburtstag in vergangenen Jahr gefeiert wurde. Auf Wunsch des Stifters Jakob Holl, damals Medienbeauftragter des Erzbistums Köln, übernahmen die Missionsdominikanerinnen vom Heiligsten Herzen Jesu die Schlüsselpositionen der Einrichtung und waren von 1968 bis 2011 in der heilpädagogischen, schulischen, hauswirtschaftlichen und organisatorischen Arbeit tätig.

Das Haus der Stille begann seine Geschichte 1969 als Schulungsheim mit dem Namen „Haus Afrika“. Das Haus mit seinen Kursangeboten war zunächst ein Beleghaus des Erzbistums Köln, unter anderem mit dem Ziel, junge Frauen für den Ordensberuf zu interessieren. Dieses Ziel wurde leider nicht erreicht, so dass die Ordensleitung sich 1972 entschloss, das Schulungsheim zu schließen und es für eine anderweitige Verwendung zur Verfügung zu stellen.

Dem neu gegründeten Montesssori - Kinderhaus, in der Trägerschaft der Kirchengemeinde Biesfeld, bot ein Teil des Erdgeschosses von 1969 bis zum Einzug in den Neubau im Jahr 1976 ein Dach über dem Kopf. Eine große Familie, deren Vater Erzieher im Kinderdorf war, wohnte viele Jahre in der oberen Etage des Hauses.

Neue Bestimmung
Eine ganz neue Bestimmung erhielt das Haus 1987, als Schwester Maria Bonosa Lankes als Noviziatsleiterin dort einzog und kurz darauf Schwester Mildred Karger als ihre Assistentin dazu kam. Die beiden waren mit der Einführung junger deutscher Frauen ins Ordensleben betraut worden. Zu der Zeit nannte sich das Haus „Noviziat“.

Aufgrund von Nachwuchsmangel stellten sich die beiden Schwestern auf Einzelexerzitien und Kursarbeit um, da beide in Deutschland als Meditations- und Exerzitienleiterinnen ausgebildet wurden. Ab dem Zeitpunkt erhielt das Haus wieder einen neuen Namen. Es nannte sich nun „Haus der Stille“.

Über viele Jahre hinweg kamen Menschen ins Haus der Stille, die auf der Suche nach einem intensiveren Glaubensweg waren oder auch ganz einfach nur für einige Tage die Stille des Hauses und des nahegelegenen Waldes genießen wollten. Sr. Maria B. Lankes leitete neben Einzelexerzitien und geistlicher Begleitung auch – gemeinsam mit Pfarrer Volker Weyres aus Köln – mehr als zwanzig Jahre zwei Bibliodramagruppen, die sich monatlich trafen. Im Bibliodrama versetzen sich Menschen in biblische Texte und suchen für sich und ihr Leben darin eine Botschaft.

Sr. Mildred Karger leitete ebenfalls Einzelexerzitien und bot geistliche Begleitung an, außerdem leitete sie Meditationsgruppen mit Eutonie – Übungen (Körpererfahrungen, die zu einer ausgewogenen Spannung zwischen Körper und Seele führen), Stille Tage und war auch als Referentin in anderen Bildungshäusern tätig.

Einbindung in die Pfarrei
Da sich diese Oase der Stille am Rande des Kinderdorfes befand, gestalteten  die Schwestern auch Meditationstage zur Advents- oder Fastenzeit für die Mitarbeiter der Einrichtung. Sr. Mildred gehörte für mehrere Jahre zum Pfarrgemeinderat der Biesfelder Pfarrei und beide Schwestern übernahmen auch Lektorendienste in den Werktagsgottesdiensten. Das Haus der Stille war somit ein Ort, der durchaus auch seinen Platz im Gesamtgefüge der Pfarrei hatte.  „Die Schwestern machten diesen Platz zu einem besonderen Ort mit einer großen Ausstrahlung in die Gemeinde“, fasste die frühere Leiterin des Montessori Kindergartens – die in der Anfangszeit selbst im damaligen Schulungsheim tätig war – das Dasein der beiden Dominikanerinnen zusammen. Wenn sie auch durch ihre Exerzitienarbeit in der ignatianischen Spiritualität sehr beheimatet waren, so lebten sie doch das dominikanische Element der Verkündigung aus ganzem Herzen.

Es kam so ganz anders
Gut geplant und weit voraus gedacht hatten die Schwestern Maria und Mildred bezüglich der Beendigung ihrer Aufgaben im Haus der Stille. Dann kam alles so ganz anders, da beide Schwestern Anfang des Jahres längerfristig schwer erkrankten und eine Rückkehr ins Haus nicht mehr möglich war. Was die Beendigung einer erfüllenden Aufgabe und das Verlassen des Ortes, der zur Heimat geworden war, so schmerzhaft machte war die Tatsache, dass es ein Weggehen ohne Verabschiedung von den vielen Menschen war, die im Laufe der Jahre zu treuen Freunden und Weggefährten geworden waren.

Beide Schwestern leben nun in der Strahlfelder Gemeinschaft und wünschen sich gute Gesundheit, damit sie auch hier noch Menschen auf ihrem Glaubensweg ein Stück begleiten können.

 
 

 

 
 

Ordensjubiläum am 6.10.2018

   
 

Gruppenbild von links: Pater Renju, Ministrantin, die Jubilarinnen Sr. Franziska Dandl, Sr. Ägidia Zapf, Sr. Linus Wallner, Sr. Gloriosa Ederer, Sr. Demetria Kersten mit Priorin Sr. Annette Fecker.

 
 

 

 


Ein strahlender Sonnentag begleitete das „Erntedankfest“ der Jubilarinnen für 50, 60 und 65 Jahre Ordensleben.

Sr. Demetria Kersten und Sr. Gloriosa Ederer feierten ihr Eisernes Jubiläum, das Diamantene Jubiläum konnten Sr. Franziska Dandl und Sr. Linus Wallner begehen, und 50 Jahre Profess und damit das Goldene Jubiläum, feierte Sr. Ägidia Zapf.

Pater Peter Renju vom Redemptoristenkloster in Cham, der den Festgottesdienst mit den Schwestern, Angehörigen, Freunden und Gästen feierte, zählte in seiner Predigt all die Früchte auf, die die Jubilarinnen im Laufe ihres langen Ordenslebens in ihren Erntekorb legen können: es sind Hoffnung, Liebe, Arbeit, Hilfe und Unterstützung für Kinder, Jugendliche, für ältere und hilfsbedürftige Menschen und nicht zuletzt auch ein großer Einsatz für die Natur, die Schöpfung. Dieser Lebensschatz im prall gefüllten Erntekorb der Jubilarinnen hat den großen und treuen Gott als Hintergrund. Soweit Pater Renju.

Die musikalische Gestaltung des Festgottesdienstes lag bei den Schwestern aus Afrika, sowie bei Anna Maria Knoll an der Orgel und Renè Knoll mit der Trompete.

Im festlich geschmückten Klostersaal ließen sich dann die Jubilarinnen mit ihren vielen Gästen das köstliche Mittagessen schmecken und erhielten als extra „Zugabe“ zwei traditionelle Tänze der jungen Schwestern vorgeführt. Das Ehepaar Koller, das in unserem Landkreis für seine volkstümlichen und religiösen musikalischen Darbietungen gut bekannt ist, trug mehrere Lieder vor und endete mit dem Andachts-Jodler, den einige der Gäste sichtlich berührt, mitsummten.

 

Tagung der Dominikanerinnen des deutschsprachigen Raumes.
Vom 10. – 14. August 2018 im Kloster Strahlfeld

 
     

An der diesjährigen Dominikanerinnen - Tagung nahmen rund 40 Schwestern aus Deutschland, Österreich und der Schweiz teil. "Unsere Welt: fremd und schön – hautnah und himmelweit“ lautete das Thema, dass ganz schön neugierig machte.

Zum Einstieg sollten sich alle Gedanken zu folgenden Vorgaben machen:

Wenn ich auf die Welt von heute schaue:
• fällt mir auf...
• macht mir Sorgen..
• freut mich...

Eine Vielzahl an Rückmeldungen auf farbigem Papier brachten die Beobachtungen, Sorgen, Ängste und Freuden der Teilnehmerinnen zum Ausdruck. Eine farbenfrohe Mitte erinnerte uns während der folgenden Tage immer wieder an diese Aussagen.

Für den inneren Prozess während der gesamten Tagung dienten die
folgenden Impulse:
• Entbilden von der Kreatur
• Einbilden in Christus
• Überbilden in Gott

Diese eher fremd anmutenden Begriffe sind den Schriften/Texten der dominikanischen Mystiker Meister Eckhart und Heinrich Seuse entnommen.

Der Samstag gab mit seinem Referat "Ausflug in eine fremde Welt – Das geht unter die Haut", die Antwort auf die brennende Frage nach der Thematik:
Es ging um nicht mehr und nicht weniger als um einen Ausflug in die Welt des Tätowierens. Allein das Thema ging mir schon unter die Haut – da es für mich eine völlig fremde Welt darstellt. Vielen anderen erging es ähnlich, wie sich in Gesprächen heraus stellte.
Dem Referenten gelang es sehr gut, uns "Ahnungslose" in diese für uns fremde Welt zu entführen, sie verständlicher zu machen und ganz einfach auch Vorurteile und falsche Vorstellungen auszuräumen.  Was ich an ihm schätzte war die Tatsache, dass er nicht alle Wünsche seiner Kunden erfüllt, sondern feste Prinzipien hat.  Für ihn ist eine Tätowierung etwas Bleibendes und nicht nur eine Mode-Erscheinung und Augenblicks-Idee. Somit geht der Gestaltung eines Motivs immer ein ausführliches Gespräch voraus.

Ein kurzer Exkurs zum Thema Tätowierung in den Religionen beschloss diese Arbeitseinheit.

Sr. Scholastika Jurt leitete die Arbeitseinheit:  "Schönheit – Gott ist Schönheit". Ihre Präsentation war ein Geschenk für Geist und Seele und hinterließ ein Gefühl der Dankbarkeit für all die Schönheit, die uns umgibt und von Gott geschenkt wird.
Guten Anklang fand ein "Stationenweg", der die Möglichkeit bot, sich an unterschiedlichen Orten zum Beispiel mit Musik von Bach, der Vielfalt von Wohnräumen oder dem Malen an einem gemeinsamen Bild zu beschäftigen.  Auf diese Weise entstand ein farbenfrohes Gemälde, das Lebendigkeit und Freude am kreativen Tun ausdrückte.

Zum Abschluss der Tagung fand im Klosterhof ein Grillabend statt, den sich niemand entgehen ließ. und der nochmals viel Raum für Austausch und
Erzählen bot.
Neben den Themen der Tagung ist das Wiedersehen mit "alten Bekannten" ein großer Anziehungspunkt des alljährlichen Dominikanerinnen-Treffens  und deshalb heißt es bei der Verabschiedung immer: Bis nächstes Jahr!

                                                                             Sr. Geraldine Busse OP

Dominikusfest 2018

Es ist eine schöne Tradition, dass sich die Schwestern des Klosters Strahlfeld am Hochfest des Hl. Dominikus mit allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zum gemeinsamen Feiern zusammenfinden.

In diesem Jahr wurde den Mitarbeitern eine Powerpoint-Präsentation über die Kongregation gezeigt. Es war für alle interessant zu erfahren, in welchen Ländern die Schwestern tätig sind und was ihre jeweiligen Apostolate dort sind.

Anschließend wurde bei Kaffee und Kuchen in gemütlicher Runde erzählt und ausgetauscht.

     
 

26. Juni 2018: Seniorengruppe aus Köln besucht Koster Strahlfeld

 

Die Seniorinnen und Senioren haben das Klosterleben genossen. Hier bei Gesang und Bewegung mit unseren afrikanischen Mitschwestern.

 
 

13. Juni 2018: Unterwegssein in Begegnung

Die Stiftung „Die gute Hand“ feiert 2018 ihr 50-jähriges Jubiläum.
Am 1. Oktober 1968 wurde das erste Kind aufgenommen, somit feiert auch das Heilpädagogische Kinderdorf in Kürten-Biesfeld sein 50-jähriges Bestehen.. Prälat Jakob Holl, Medienbeauftragter des Erzbistums Köln, war Gründer dieser Einrichtung und hatte sich als erste Mitarbeiterinnen die Missionsdominikanerinnen vom Heiligsten Herzen Jesu ausgesucht.


Fotos: 2-10 ©Barbara Bechtloff
 


„Was wohl aus meiner Stiftung geworden ist?“ heißt es in der Sprechblase über dem himmlischen Jakob Holl, der es sich auf einer Wolke gut gehen läßt.

Ganz sicher würde der lebensfrohe und weitgereiste „Bergische Jung“ nicht schlecht staunen, wenn er seine „Gute Hand“ heute sehen könnte.

Was als Kinderdorf auf dem Berg oberhalb des Ortes Biesfeld begann, hat sich zu einer Einrichtung entwickelt, die in der heilpädagogisch/therapeutischen Landschaft ihresgleichen sucht. Leider war es dem Gründer nicht vergönnt, den Einzug des ersten Kindes ins Kinderdorf  mit zu erleben. Was Jakob Holl bei seinem Besuch im damaligen Rhodesien, heute Simbabwe, allerdings noch geschafft hat, war die Zusage der Generalpriorin, einige Schwestern für die Mitarbeit im geplanten Kinderdorf zur Verfügung zu stellen. Ihnen übertrug er alle Schlüsselpositionen seiner neuen Gründung, bei deren Grundsteinlegung er noch dabei war. Sr. Annette Fecker ist eine dieser Schwestern, die für die Versetzung nach Biesfeld ihre geliebte Lehrtätigkeit in einer „Schule für Kinder aller Rassen“ aufgeben musste. Sie ist als einzige Vertreterin der Pionierzeit bei der Feier in Altenberg dabei.

 

Sternförmig zum Dom
Aus verschiedenen Einrichtungen und Diensten der „Guten Hand“ machten sich die MitarbeiterInnen auf den Pilgerweg durchs Bergische Land. Drei Stationen luden auf jedem der Wege zum Innehalten ein, und es ging dabei um die Symbole Steine, Puzzleteile und Fußabdrücke. Wichtig war, sich gemeinsam auf den Weg zu machen und beim Gehen die Elemente Besinnung, Begegnung und Gebet einzubinden. So begann jeder Start von den einzelnen Stationen mit jeweils zehn Minuten Stille. Jede Gruppe besuchte nach Abschluss der Wallfahrt als erstes den Altenberger Dom, um dort die Symbole abzulegen, die in den Gottesdienst und die Dekoration integriert wurden.

Anschließend gab es für alle Pilger im Innenhof des neu gestalteten Haus Altenberg einen Imbiss. Zu diesem zwanglosen Beisammensein gesellte sich der Kölner Kardinal Rainer Maria Woelki, der zum Abschluss der Sternwallfahrt mit allen Mitarbeitenden im „Bergischen Dom“, wie der Altenberger Dom auch genannt wird, die Heilige Messe feierte.

 

Glaube als Fundament
„Eingeladen zum Fest des Glaubens“, sangen die rund 300 Mitarbeitenden im Eingangslied zum Gottesdienst, den Kardinal  Woelki mit dem Biesfelder Pfarrer zelebrierte. In seiner Predigt ging es um das  Wort „Fürsorge“, dem er den verstaubten und altmodisch anhaftenden Beigeschmack nahm und durch „für jemanden sorgen“ ersetzte und für die heutige Zeit passender machte. Große Wertschätzung für den Einsatz der MitarbeiterInnen klang aus den Worten des Kardinals, der seine Ansprache mit dem Satz beendete: „Was für ein Segen, dass es Sie gibt“.

Sr. Annette Fecker war gebeten worden, die Fürbitte für die bereits verstorbenen Mitarbeitenden vorzutragen. Beim Blick vom Altarraum  in den gefüllten Dom kam ihr ganz spontan der Gedanke: „Was 1968 mit einer Handvoll Mitarbeiter begann, ist nun zu einer so großen Zahl guter Hände geworden.“ Die Gesamtzahl der Mitarbeitenden der Stiftung beläuft sich inzwischen auf 680. In der Tat eine große pädagogische Familie.

 

Frohes Miteinander
Beim gemeinsamen Essen und Feiern im Saal ging es munter und fröhlich zu. Die Ehrung der langjährigen Mitarbeitenden erreichte ihren Höhepunkt, als zwei Lehrerinnen der Förderschule für 35 und 40 Jahre gedankt wurde. Minutenlange „Standing Ovation“ zeugte von ganz großer Wertschätzung, aber auch von herzlicher Verbundenheit. Prälat Holl kann es sich somit weiterhin gut gehen lassen auf seiner himmlischen Wolke und dafür eintreten, dass  seine „Gute Hand“ auch in Zukunft in der guten Hand Gottes gehalten bleibt.

 

 
 
26. Mai Abschiedsfeier von Sr. Maureen Miselo. 
 


Am Samstag, dem 26. Mai 2018 fand im dritten Stockwerk der geriatrischen Reha-Klink in Bad Kötzting die Abschiedsfeier von Sr. Maureen Miselo statt.  Ein halbes Jahr hat sie auf den beiden Stationen dieser Abteilung als Praktikantin gearbeitet und sich dort die Herzen der Patienten und des gesamten Mitarbeiterteams erobert. Es war berührend zu sehen, wie emotional die Verabschiedung vor sich ging und wie sehr alle Beteiligten ganz dabei waren.

Einige Lieder und Tänze der sieben Schwestern aus Sambia, Simbabwe und Kenia brachten die weite Welt in den gefüllten Speisesaal der Station und eröffneten mit den afrikanischen Rhythmen und Liedern die Feier. Der bisherige Chefarzt Dr. Riedemann brachte mit seiner kleinen Ansprache deutlich die Wertschätzung des Mitarbeiterteams zum Ausdruck. Eine Zusammenarbeit mit jemanden aus Afrika sei Neuland für sie alle gewesen, habe aber durch die liebenswerten und liebenswürdigen Erfahrungen mit ihr  die Neugier auf den afrikanischen Kontinent geweckt. * Dr. Riedemann überreichte Sr. Maureen eine Spende, die sie für die Arbeit des Ordens in ihrem Heimatland verwenden könne.

Sr. Maureen sprach ihrerseits ihren Dank für die Zeit in der Klinik aus und betonte, wie bereichernd diese Monate des praktischen Lernens für sie gewesen seien. Die freundliche und unterstützende Anleitung der Mitarbeiter/innen habe ihr gut getan und sie habe sich – obwohl Praktikantin – in dem Team der Station sehr wohl und gut aufgehoben gefühlt. Als kleines Dankeschön überreichte Sr. Maureen der Stationsleiterin Elke Pöschl einen Chitenge, ein zwei Meter langes Stück Stoff, dass von den Frauen in Afrika für vielerlei Zwecke benutzt wird: es dient als Rock, als Tragetuch für das Baby, als Kopfbedeckung oder auch als Sitzunterlage. Alle hatten ihren Spaß, als Sr. Alexia die "Einkleidung" von Elke Pöschl vollzog. Einmal richtig fixiert, hatte Frau Pöschl sichtlich Spaß an ihrem neuen Kleidungsstück.

Sr. Geraldine Busse zeigte für alle Interessierten eine Präsentation über den Orden der Missionsdominikanerinnen mit Schwerpunkt auf die Tätigkeit der Schwestern in den drei afrikanischen Ländern Sambia, Simbabwe und Kenia und in dem südamerikanischen Land Kolumbien.

Danach gab es vom Schwesternteam als Stärkung liebevoll zubereitete Köstlichkeiten, die "guten Absatz" fanden. Als Überraschung für Sr. Maureen gab es dann noch ein Geschenk vom Stationsteam. Vor den interessierten und sicher auch ein wenig neugierigen Augen der Anwesenden packte Sr. Maureen sehr vorsichtig und mit Bedacht die zwei Geschenke aus: das Buch "Medizin – die visuelle Geschichte der Heilkunst" und eine "medizinische" Teetasse. Diese Geschenke werden sie ganz sicher über lange Zeit begleiten und die Erinnerung an dieses Praktikum wach halten.

Bei der Verabschiedung am Schluss flossen viele Tränen – auf beiden Seiten – aber es waren nicht nur Abschieds- sondern auch Freudentränen.

* Die Rede von Dr. Riedemann

 

Fundraisingveranstaltung am 17. Mai 2018.

 


Am 17. Mai 2018 fand in Nittenau im Anschluss an den Abendgottesdienst eine erste Fundraisingveranstaltung über die Missionsarbeit der Missionsdominikanerinnen von Strahlfeld statt. Der Frauenbund und das Kolpingwerk hatten dazu eingeladen. und zeigten sich sehr interessiert und beeindruckt von der Präsentation.

Sr. Flavia Büglmeier und Herr Ludwig Spagl informierten die Zuhörer und bedankten sich für die Spenden, während die Schwestern aus Sambia, Simbabwe und Kenia alle durch ihre mitreißenden Rhythmen und Lieder erfreuten.

 

Besuch aus Afrika im Kinderhaus. Chamer Zeitung vom 8. Mai 2018:
 

Die Kinder sangen den Schwestern ein Begrüßungslied, wobei diese auch gleich mittanzten.

Neubäu am See. Fünf Schwestern aus Afrika, genauer aus Simbabwe, Sambia und Kenia, haben am Donnerstag dem Kinderhaus St. Franziskus in Neubäu am See einen Besuch abgestattet. Maureen und Noreen, Youracca und Barbra sowie Marygoret hatten auch Rhythmusinstrumente aus ihrer Heimat dazu mitgebracht. Sie lernen derzeit in Klöster Strahlfeld, dem Stützpunkt der Missionsdominikanerinnen.

Die Kinder konnten Fragen stellen, wollten wissen, welche Tiere es in Afrika gibt und freuten sich an den Liedern der Schwestern. Leiterin Alexandra Nagelschmidt griff hin und wieder dolmetschend ein; indem sie ins Englische übersetzte. Für die Kinder war es ein interessanter Vormittag, der ihnen Erkenntnisse darüber brachte, wie das Leben in anderen Kontinenten und Ländern abläuft, wie es den Menschen dort geht, welche Sitten es dort gibt und welche Probleme Sorgen machen. Bericht und Foto: J. Heigl

Am 5. Mai 2018 feierten wir in Strahlfeld ein Jubiläum.
 


Fünf Schwestern feierten ihr 60- bzw. 50-jähriges Professjubiläum.
Sr. Gabriele Brandkamp konnte ihre Goldene Profess feiern und die Schwestern Agnetis van de Sand, Hildegard Schichtl, Waltraud Eltner und Melitta Bankstahl feierten ihr Diamantenes Ordensjubiläum.

Pater Renju, Leiter des Exerzitienhauses der Redemptoristen in Cham, war der Zelebrant des Festgottesdienstes. Die jungen Schwestern aus Sambia, Simbabwe und Kenia wurden unterstützt von zwei Schwestern aus Simbabwe, die zur deutschen Region gehören und einer sambischen Schwester, die zu Studienzwecken in Deutschland weilt. Die sieben waren eine musikalische Powergruppe, die mit ihrer Begeisterung und sichtbaren Freude am Singen, Tanzen und Trommeln die ganze Festgemeinde in ihren Bann zog.

Die musikalische Gestaltung des Festgottesdienstes lag wieder in den bewährten Händen der Strahlfelder Organistin Anna Maria Knoll und ihren Kindern, die durch Geige und Trompete dem Ganzen noch eine besonders festliche Note verliehen.

Die Klosterküche verwöhnte die Gäste mit einem schmackhaften Mahl und nach der feierlichen Vesper in der Kapelle gab es dann wunderbare Kuchen aus der Klosterbäckerei.

Wettermäßig machte Strahlfeld an diesem Jubeltag wieder seinem Namen alle Ehre und so war es nicht überraschend, dass die Gäste alle rundum glücklich und zufrieden und reich an beeindruckenden Erlebnissen den Tag ausklingen ließen.